Schmerzhafter Abschlag:
Der Golferellenbogen im Fokus.
Der Golferellenbogen ist eine schmerzhafte Entzündung der Sehnenansätze am inneren Ellbogen, oft durch Überlastung verursacht.
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Lassen Sie sich von unseren erfahrenen Fachärzten beraten und vereinbaren Sie einen Termin bei unseren Spezialisten. Dr. med. Guido Laps (Sprunggelenksarthroskopie) und Philip Ibe (Ellenbogenarthroskopie) verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in der Arthroskopie und entwickeln individuell die beste Therapie für Sie – auf höchstem fachlichen Niveau.
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Komplexe Strukturen, gezielte Lösungen: Ihre Ellenbogen- und Handgesundheit im Mittelpunkt
Wie entsteht ein Golferellenbogen?
Die Erkrankung entsteht durch eine chronische oder akute Überbelastung der Muskulatur, die für das Beugen von Handgelenk und Fingern verantwortlich ist. Der Sehnenansatz am inneren Ellenbogen (medialer Epicondylus) wird dabei gereizt, was zu Schmerzen und Entzündungen führt.
Zu den häufigsten Ursachen zählen:
- Einseitige Überbeanspruchung – z. B. durch intensive Computernutzung oder handwerkliche Tätigkeiten
- Falsche Haltung – insbesondere bei wiederkehrenden Bewegungen
- Fehlbelastung beim Sport – insbesondere bei Schlägersportarten wie Golf oder Tennis
- Ungünstige Schlafposition – wenn der Arm stark gebeugt wird
- Chronische Erkrankungen – wie z. B. Fibromyalgie
Typische Symptome eines Golferellenbogens
Das Leitsymptom sind Schmerzen an der Innenseite des Ellenbogens, die sich bei bestimmten Bewegungen verstärken, darunter:
- Beugen des Handgelenks
- Drehen des Unterarms gegen Widerstand
- Heben schwerer Gegenstände
In fortgeschrittenen Fällen kann der Schmerz auch in Unterarm und Hand ausstrahlen, wodurch die Kraft im betroffenen Arm nachlässt.
Diagnose und Behandlung
Die Diagnose erfolgt in der Regel durch eine klinische Untersuchung sowie gezielte Funktionstests. In schwereren Fällen können bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder MRT notwendig sein.
Die Behandlung ist meist konservativ und umfasst:
- Schonung und Anpassung der Belastung
- Physiotherapie und gezielte Dehnübungen
- Schmerztherapie mit entzündungshemmenden Medikamenten
- Bandagen oder Orthesen zur Entlastung
Bei anhaltenden Beschwerden kann eine Stoßwellentherapie oder eine gezielte Injektionstherapie helfen. Nur selten ist eine Operation erforderlich.
Ein frühzeitiges Eingreifen und eine gezielte Therapie sind entscheidend, um einen chronischen Verlauf zu vermeiden und die Beweglichkeit des Ellenbogens langfristig zu erhalten.
Weitere Beschwerden:
Werden Sie beschwerdefrei: Wir sind auf die Diagnose und Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen des Ellenbogens spezialisiert.
So wird die Ursache Ihrer Beschwerden erkannt
Die Diagnose eines Golferellenbogens (mediale Epicondylitis) basiert auf einer detaillierten Anamnese und einer gezielten klinischen Untersuchung. Dabei erfragen wir zunächst die Art, Intensität und Dauer der Beschwerden sowie mögliche Auslöser, wie wiederholte Bewegungsmuster oder berufliche Belastungen.
Klinische Untersuchung
Im Anschluss erfolgt eine manuelle Untersuchung des Ellenbogens. Dabei prüfen wir:
- Druckschmerz am inneren Ellenbogen
- Schmerzverstärkung bei bestimmten Bewegungen, wie dem Beugen des Handgelenks oder dem Drehen des Unterarms
- Muskelfunktion und Kraftverlust im betroffenen Arm
Bildgebende Verfahren und weitere Untersuchungen
Um andere Ellenbogenerkrankungen auszuschließen oder das Ausmaß der Schädigung genauer zu beurteilen, können wir zusätzliche diagnostische Verfahren einsetzen:
- Ultraschall zur Beurteilung von Sehnenveränderungen
- Röntgen zum Ausschluss knöcherner Verletzungen oder Arthrose
- MRT (Kernspintomographie) bei unklaren Fällen oder Verdacht auf schwerere Strukturschäden
- Laboruntersuchungen, falls entzündliche oder rheumatische Ursachen vermutet werden
Durch diese umfassende Diagnostik können wir den Golferellenbogen sicher feststellen und eine individuelle Behandlung zur Linderung der Beschwerden und Wiederherstellung der Beweglichkeit einleiten.
Die Therapie des Golferellenbogens zielt darauf ab, die akuten Beschwerden schnell zu lindern und langfristig eine vollständige Heilung zu ermöglichen. In der Anfangsphase setzen wir auf eine frühzeitige, symptomatische Behandlung. Dazu gehören unter anderem Injektionen, Akupunktur, Schmerzmittel sowie gegebenenfalls chirotherapeutische und chiropraktische Maßnahmen. Physiotherapie spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, um die Muskulatur zu entspannen und die Funktionalität des Arms wiederherzustellen. Eine weitere konservative Methode ist die extrakorporale Stoßwellentherapie, die gezielt zur Schmerzlinderung und Heilungsförderung eingesetzt wird.
Nur in sehr seltenen Fällen ist eine operative Behandlung notwendig. Dies tritt ein, wenn konservative Therapien keine ausreichende Verbesserung bringen. In diesen Fällen kommt eine operative Entlastung der chronisch angespannten Muskulatur zum Tragen. Hierbei bieten wir sowohl endoskopische als auch offene chirurgische Methoden an, je nach dem individuellen Befund und der Schwere der Beschwerden.
Mitgliedschaften in Fachverbänden
Dr. med. Guido Laps ist als Spezialist für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie in führenden Fachverbänden aktiv, um stets neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und bewährte Behandlungsmethoden in seine patientenorientierte Therapie einfließen zu lassen.


