Sprung ins Unglück:
Das obere Sprunggelenk im Ausnahmezustand.
Eine Bandverletzung am oberen Sprunggelenk entsteht häufig durch Umknicken und führt zu Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit.

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Lassen Sie sich von unseren erfahrenen Fachärzten umfassend beraten und vereinbaren Sie einen Termin bei unserem Fuß- und Sprunggelenkspezialisten, Dr. med. Guido Laps. In einem persönlichen Gespräch analysiert er Ihre Beschwerden und entwickelt die für Sie individuell passende Therapie, die für Sie die sinnvollste ist.
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Wie plötzliche Umknickbewegungen und unvorhersehbare Belastungen das obere Sprunggelenk destabilisieren und zu einer der häufigsten und schmerzhaftesten Bandverletzungen im Alltag und Sport führen
Jährlich erleiden in Deutschland mehr als eine Million Menschen eine Knöchelverletzung, von denen rund 85 Prozent Außenbandrisse sind. Bandverletzungen gehören zu den häufigsten Sportverletzungen und können sowohl akut als auch chronisch auftreten. Bereits ein Umknicken im Alltag kann die Bänder des oberen Sprunggelenks erheblich schädigen.
Akute Bandverletzungen vs. Chronische Knöchelinstabilität
Die Medizin unterscheidet zwischen akuten Bandverletzungen, die durch plötzliche, traumatische Ereignisse verursacht werden, und chronischer Knöchelinstabilität. Letztere entsteht oft nach wiederholten Verletzungen des Sprunggelenks und führt zu langfristigen Funktionsstörungen. Wenn chronische Instabilität unbehandelt bleibt, kann sie zu Spätschäden wie Arthrose führen und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.
Bandverletzung durch Umknicken
Ein Umknicken des Fußes ist eine häufige Ursache für Bandverletzungen am oberen Sprunggelenk. In diesem Fall rutscht der Knöchel in eine nach vorn gebeugte Position und kippt nach innen, was als Supinationstrauma bezeichnet wird. Dabei werden die Bänder überdehnt und können bei schwereren Verletzungen sogar reißen. Abhängig vom Schweregrad des Traumas variieren die Ausprägungen der Bandverletzung.
Die Heilung von akuten Bandverletzungen erfolgt in der Regel konservativ, aber bei etwa 40% der Betroffenen entwickelt sich eine chronische Instabilität. Sportler sind besonders gefährdet, da der geschädigte Bandapparat das Gelenk nicht mehr ausreichend stabilisieren kann.
Häufige Beschwerden bei Bandverletzungen
Nach einem Umknicken sind Schmerzen, Schwellungen und Blutergüsse typisch. Bei Patienten mit chronischer Instabilität kommt es oft zu wiederholtem Umknicken, selbst bei alltäglichen Bewegungen. Vor allem bei sportlichen Aktivitäten sind diese Patienten anfälliger für erneute Verletzungen, da das Sprunggelenk nicht mehr ausreichend stabilisiert wird.
Schnelle Hilfe bei Bandverletzungen
Ein Umknicktrauma sollte keinesfalls als Bagatelle abgetan werden. Um eine chronische Instabilität zu verhindern und wiederholte Verletzungen zu vermeiden, ist eine schnelle und gezielte Behandlung entscheidend. Wenden Sie sich frühzeitig an einen Arzt, um eine optimale Versorgung und eine langfristige Stabilisierung des Sprunggelenks zu gewährleisten.
Weitere Beschwerden:
Werden Sie beschwerdefrei: Wir sind auf Krankheiten im Fuß- und Sprunggelenkbereich spezialisiert.
In der Orthopädie am Gürzenich untersuchen und überprüfen wir die Schmerzpunkte und vor allem die Stabilität des Knöchels sehr gründlich. Bildgebende Verfahren wie Röntgen und Ultraschall ziehen wir zur Diagnose hinzu.
Bei unklaren Befunden und sportlich aktiven Patienten wird standardmäßig eine Kernspintomografie angefertigt, um mögliche Begleitschäden wie Syndesmosen-, Sehnenverletzungen oder Knorpel-Knochenabscherungen abzuklären.
Die Therapie passen wir individuell an Ihre Situation an – je nach Schweregrad des Traumas, ihrem persönlichen Aktivitätslevel und eventuellen Begleitverletzungen ist ein anderer Maßnahmenkatalog sinnvoll. In den allermeisten Fällen reicht nach einer akuten Umknickverletzung eine konservative Therapie in Form einer (früh-)funktionellen Behandlung aus.
Konservative Therapie
Akute Verletzungen der Außenbänder ohne Begleitschäden können in der Regel sehr gut konservativ behandelt werden. Zunächst konzentrieren wir uns auf Ihre Schmerzlinderung, das Abschwellen und die Wundheilung. Das Gelenk mit passgenauen Orthesen, Bandagen oder Tape zu stabilisieren, ist meist effektiver, als es über längere Zeit ruhigzustellen.
Wir empfehlen außerdem ein Stabilisierungstraining, um Ihr ganzheitliches Bewegungsgefühl (propriozeptives Defizit) wiederherzustellen. Das ist wichtig für die Koordination. Warum es überhaupt zu einer Beeinträchtigung kommt, liegt daran, dass eine Knöchelverletzung Rezeptoren im Sprunggelenk zerstört, die die Wahrnehmung der Fuß- und Knöchelstellung sichern. Das Stabilisierungstraining regt die noch vorhandenen Rezeptoren an, die Arbeit der zerstörten Zellen zu übernehmen. Regelmäßiges Training ist wichtig, um eine dauerhafte Instabilität zu vermeiden!
Operative Therapie
Bei Begleitverletzungen wie Syndesmosenrisse, Sehnenverletzungen oder Knorpel-Knochenabscherungen des oberen Sprunggelenks kann eine Operation nötig sein.
Ein weiterer Operationsgrund ist, wenn trotz Stabilisationstraining eine anhaltende Knöchelinstabilität bestehen bleibt. In diesem Fall muss anhand der Gewebsqualität, und weiterer individueller Faktoren, wie das persönliche Aktivitätslevel etc. entschieden werden, welche Operationstechnik für Sie die Beste zur Rekonstruktion der Bänder ist.
Mitgliedschaften in Fachverbänden
Dr. med. Guido Laps ist als Spezialist für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie in führenden Fachverbänden aktiv, um stets neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und bewährte Behandlungsmethoden in seine patientenorientierte Therapie einfließen zu lassen.


