Fersenschmerzen in Köln – Ursachen und Behandlung

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Patienteninformation.

Das Anlaufen tut weh, und die Schmerzen in der Ferse kehren im Alltag immer wieder zurück? In der Orthopädie am Gürzenich klären wir die Ursache Ihrer Beschwerden und besprechen mit Ihnen die passende Behandlung. Unsere Privatpraxis in Köln richtet sich an Privatpatienten und Selbstzahler.

Fersenschmerzen nach dem Aufstehen – mögliche Ursachen

Schmerzen an der Ferse nach dem Aufstehen oder nach längeren Ruhephasen sind ein häufiges Beschwerdebild. Oft lassen sie nach den ersten Schritten nach und kehren bei längerer Belastung zurück. Eine mögliche Ursache ist die Plantarfasziitis. Ob sie Ihren Fersenschmerz erklärt, klären wir durch eine Untersuchung.

Plantarfasziitis und Fersensporn

Die Plantarfaszie, auch Plantaraponeurose genannt, ist eine kräftige Sehnenplatte in der Fußsohle. Sie verläuft von der Ferse bis zu den Zehen und stützt das Längsgewölbe des Fußes. Wird sie über- oder fehlbelastet, kann ihr Ansatz am Fersenbein gereizt sein und sich entzünden. Diese Plantarfaszienentzündung wird als Plantarfasziitis bezeichnet.

Mit zunehmendem Alter kann die Sehnenplatte an Elastizität verlieren. Fußfehlstellungen wie ein Hohlfuß oder Plattfuß, eine schwache Fußmuskulatur und ungeeignetes Schuhwerk können die Belastung zusätzlich ungünstig beeinflussen.

Ein Fersensporn ist ein dornförmiger knöcherner Fortsatz am Fersenbein. Er kann im Zusammenhang mit einem länger bestehenden Zug- und Reizzustand der Sehnenplatte entstehen. Der sichtbare Sporn ist jedoch nicht automatisch die Ursache der Schmerzen: Er kann auch ohne Beschwerden vorkommen.

Typische Symptome bei Fersenschmerzen

Bei einer Plantarfasziitis berichten Betroffene häufig über:

  • Anlaufschmerzen morgens oder nach längerem Sitzen.
  • Beschwerden, die beim Einlaufen nachlassen und bei längerer Belastung wieder zunehmen.
  • Verstärkte Schmerzen beim Barfußgehen, wenn die dämpfende Wirkung der Schuhe fehlt.

Gelegentlich werden auch Ruhe- oder Nachtschmerzen beschrieben. Solche Beschwerden beziehen wir in die Abklärung ein. Wer den Fuß schmerzbedingt schont oder anders belastet, kann zusätzlich Beschwerden an anderen Gelenken oder an der Wirbelsäule entwickeln.

Diagnostik bei Fersenschmerzen

Am Anfang stehen das Gespräch über Ihre Beschwerden und eine eingehende klinische Untersuchung. Wann die Schmerzen auftreten und wie sie sich unter Belastung verändern, liefert wichtige Hinweise.

Je nach Befund kann ein Röntgenbild helfen, knöcherne Veränderungen und einen möglichen Fersensporn zu erkennen. Mit einer Pedobarografie beziehungsweise Fußdruckmessung erfassen wir die Druckverteilung beim Stehen, Gehen und Abrollen. Biomechanische und funktionelle Untersuchungen können Hinweise auf statische oder dynamische Fehlbelastungen geben.

Halten die Beschwerden trotz Behandlung an, kann eine Kernspintomografie sinnvoll sein, um beispielsweise einen größeren Einriss der Sehnenplatte oder andere Ursachen des Fersenschmerzes abzuklären.

Konservative Behandlungsmöglichkeiten

Eine Plantarfasziitis behandeln wir zunächst ohne Operation. Welche Maßnahmen für Sie infrage kommen, richtet sich nach dem Befund und der Belastung Ihres Fußes.

Entlastung und individuell angepasste Einlagen

Individuell angefertigte Einlagen können die Ferse und den Ansatz der Sehnenplatte entlasten. Auch das Schuhwerk und die Belastung im Alltag werden berücksichtigt.

Dehnübungen, Physiotherapie und Medikamente

Spezielle Dehnübungen sollen die Elastizität der Sehnenplatte fördern und die Zugbelastung vermindern. Wir zeigen Ihnen geeignete Übungen; bei Bedarf begleitet eine Physiotherapie die Behandlung. Schmerz- und entzündungshemmende Medikamente können ergänzend infrage kommen.

Stoßwellentherapie und Injektionsverfahren

Zu den weiteren Möglichkeiten gehören die Stoßwellentherapie und Injektionsverfahren, etwa ACP als Form der Eigenbluttherapie. Ob eine solche Behandlung für Sie sinnvoll ist, besprechen wir einschließlich Nutzen, Grenzen und Risiken.

Für ACP bei Plantarfasziitis ist ein Nutzen bislang nicht ausreichend belegt. Auch für homöopathische Präparate fehlt ein belastbarer Wirksamkeitsnachweis.

Wann kann eine Operation sinnvoll sein?

Eine Operation kommt nur in Einzelfällen in Betracht: wenn geeignete konservative Maßnahmen keine ausreichende Besserung bringen und Ihre Lebensqualität deutlich eingeschränkt bleibt. Ob ein Eingriff sinnvoll ist, entscheiden wir anhand Ihres Befunds und besprechen die Möglichkeiten, Grenzen und Risiken mit Ihnen.

Ihr Orthopäde bei Fersenschmerzen in Köln

Dr. med. Guido Laps – Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Dr. med. Guido Laps

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Spezialisierung: Fuß- und Sprunggelenkchirurgie

Dr. med. Guido Laps behandelt Erkrankungen und Verletzungen an Fuß und Sprunggelenk konservativ und operativ. Zu seinen dokumentierten Qualifikationen gehören das Experten-Zertifikat der GFFC und das D.A.F.-Masterzertifikat in der Fußchirurgie.

Zum Arztprofil von Dr. med. Guido Laps

Termin bei Fersenschmerzen vereinbaren

Sie möchten Ihre Fersenschmerzen in Köln abklären lassen? Vereinbaren Sie einen Termin in der Orthopädie am Gürzenich. Wir behandeln Privatpatienten und Selbstzahler.

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