Raus aus der Spur:
Wenn der Ellenbogen auskugelt.
Eine Ellenbogenluxation ist eine schmerzhafte Gelenkausrenkung, meist verursacht durch Stürze oder starke Krafteinwirkung.
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Die Ellenbogenluxation und ihre Folgen: Warum das Gelenk ausrenkt, welche Symptome auftreten und wie die richtige Behandlung aussieht.
Eine Ellenbogenluxation bezeichnet die Ausrenkung des Ellenbogengelenks, bei der die Gelenkflächen von Oberarmknochen (Humerus) und den beiden Unterarmknochen (Elle und Speiche) nicht mehr korrekt aufeinanderliegen. Infolge der starken Verschiebung können sie nicht mehr normal gegeneinander bewegt werden.
Häufigkeit und Risikogruppen
Die Ellenbogenluxation ist die häufigste Gelenkverrenkung bei Kindern über 10 Jahren und kommt bei ihnen häufiger vor als an anderen Gelenken. Bei Erwachsenen tritt sie nach der Schultergelenkluxation am zweithäufigsten auf. Besonders gefährdet sind Menschen, die Stürzen oder starker Krafteinwirkung auf den Ellenbogen ausgesetzt sind, etwa beim Sport oder im Alltag.
Ursachen einer Ellenbogenluxation
Ellenbogenluxationen entstehen meist durch Stürze auf den gestreckten oder überstreckten Arm oder durch direkte Gewalteinwirkung auf das Gelenk. Solche Verletzungen treten häufig bei Stürzen vom Fahrrad, beim Skaten oder bei Kontaktsportarten auf.
Symptome und Begleitverletzungen
Eine Ellenbogenluxation ist eine sehr schmerzhafte Verletzung, die von einer starken Schwellung und Bewegungseinschränkung begleitet wird. Typischerweise ist der Unterarm nach innen gedreht (proniert), und das Gelenk kann kaum oder gar nicht mehr bewegt werden.
In schwereren Fällen kann es zu zusätzlichen Schädigungen von Nerven, Knochen oder Blutgefäßen kommen. Dies kann sich durch Gefühlsstörungen in der Hand, Taubheitsgefühle oder Durchblutungsstörungen bemerkbar machen.
Behandlung und Therapie
Die Erstversorgung einer Ellenbogenluxation umfasst eine schnelle Ruhigstellung und Schmerzlinderung. In den meisten Fällen muss das Gelenk von einem Arzt unter kontrollierten Bedingungen wieder eingerenkt (reponiert) werden. Je nach Schwere der Verletzung kann eine weitere konservative Behandlung mit Ruhigstellung und Physiotherapie erfolgen.
Falls begleitende Knochenbrüche, Bänderrisse oder Nervenverletzungen vorliegen, kann ein operativer Eingriff notwendig sein, um die volle Funktion des Ellenbogens wiederherzustellen.
Fazit
Eine Ellenbogenluxation ist eine schmerzhafte und funktionseinschränkende Verletzung, die einer schnellen medizinischen Behandlung bedarf. Mit der richtigen Therapie kann in den meisten Fällen eine vollständige Wiederherstellung der Beweglichkeit erreicht werden.
Weitere Beschwerden:
Werden Sie beschwerdefrei: Wir sind auf die Diagnose und Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen des Ellenbogens spezialisiert.
Die Diagnose einer Ellenbogenluxation kann meist schon anhand der sichtbaren Fehlstellung und typischen Bewegungseinschränkungen gestellt werden. In der klinischen Untersuchung prüfen wir die Ausrichtung des Gelenks, das Ausmaß der Funktionsstörung sowie mögliche Begleitverletzungen an Nerven und Blutgefäßen.
Um die Verletzung genauer zu beurteilen, wird in der Regel ein Röntgenbild angefertigt, um knöcherne Strukturen und eventuelle Brüche auszuschließen. Falls die Luxation besonders kompliziert ist oder zusätzliche Weichteilverletzungen vermutet werden, kommen weiterführende bildgebende Verfahren wie CT, Ultraschall oder MRT zum Einsatz. Diese ermöglichen eine detaillierte Darstellung der Gelenkstrukturen, Bänder und Weichteile und helfen dabei, die optimale Behandlungsstrategie festzulegen.
Die Therapie einer Ellenbogenluxation hängt von der Schwere der Verletzung und möglichen Begleitverletzungen ab. Liegen keine Schäden an Bändern, Nerven oder Knochen vor, wird das Gelenk so schnell wie möglich wieder eingerenkt (reponiert). Dieser Eingriff erfolgt meist unter Narkose, um Schmerzen zu vermeiden und eine präzise Korrektur zu ermöglichen. Anschließend wird die Stabilität des Gelenks geprüft. Ist das Ellenbogengelenk stabil, erfolgt eine Ruhigstellung für etwa zwei bis drei Wochen, um die Heilung zu unterstützen.
Um die Beweglichkeit des Arms vollständig wiederherzustellen, beginnt im Anschluss eine Physiotherapie, die sich über einen Zeitraum von etwa sechs Wochen erstreckt. Durch gezielte Übungen wird der Ellenbogen mobilisiert und die Muskulatur gestärkt.
In schwereren Fällen, wie bei einer offenen Luxation oder Begleitverletzungen an Bändern, Nerven oder Knochen, ist eine operative Behandlung erforderlich. Dabei werden Weichteilschäden genäht und Knochenbrüche mit Drähten oder Schrauben stabilisiert, um eine korrekte Gelenkfunktion wiederherzustellen. Nach der Operation folgt ebenfalls eine individuell angepasste Rehabilitation, um eine optimale Beweglichkeit und Belastbarkeit des Ellenbogens zu erreichen.
Mitgliedschaften in Fachverbänden
Dr. med. Guido Laps ist als Spezialist für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie in führenden Fachverbänden aktiv, um stets neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und bewährte Behandlungsmethoden in seine patientenorientierte Therapie einfließen zu lassen.


